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Alles ist möglich


Ich habe lange mit meinem Körper gehadert. Ich mochte ihn nicht besonders. Er bereitete mir Schmerzen. Er war so anders, als die Körper der anderen. Lange Zeit habe ich mich nicht gern gezeigt, bin dicht an Hausmauern entlang mit gesenktem Haupt, schleppenden Schrittes gegangen, habe – als ich noch Jugendliche war – gehofft, dass im Bus keiner für mich aufsteht, damit ich mich hinsetzen kann – ein Aufhebens, das die Blicke auf mich lenken würde; habe gehofft, dass keiner genau hinsieht oder dass niemand gar Bemerkungen macht, über mich lacht, mit dem Finger auf mich zeigt.

Später, dann, habe ich überkompensiert. Meine Kleidung war auffällig, die Röcke und Kleider ultra-kurz, ich trug knallrot mit schwarz oder neonfarben, trug dunkeklroten Lippenstift auf. Natürlich, Mann wurde auf mich aufmerksam, nahm mich wahr. War ich deshalb selbstbewusster, fühlte ich mich wohl in meinem Körper, gut zentriert, in meiner Mitte?

Das ist nun schon eine ganze Weile her. Seither ist viel geschehen. Ich habe seitdem begonnen, die Ressourcen zu heben, die ihn mir schlummern. Ich habe mich mich selbst zugemutet. Bin auf vielfältige Weise den Weg des Körpers gegangen. Qigong war dabei eine von vielen Methoden, die ich versucht habe. Und es sollte eine allmähliche, sich zart und langsam entwickelnde Liebesgeschichte daraus werden.

Erst als ich Bekanntschaft mit Tao Woman® Qigong machte, erschlossen sich mir die Quellen dieses Weges und ich erforsche sie immer noch, erfreue mich immer neu daran, entdecke immer weitere Geheimnisse – und möchte diese von ganzem Herzen weitergeben!